Die Korneuburger Sportwoche vom 09.-13.08.2010

mit Anna Plenk, Sonja Mladek, Michaela Brandstätter, Helmut Klomser und Florian Cerny.


Wir wollten ja seit zwei Jahren schon bei dieser jährlichen Sportwoche mitmachen. Jedoch das Wort „Sport“ irritierte mich doch sehr und so fehlte mir der Mut uns auch anzumelden. Die Lachnummer will man ja auch nicht unbedingt sein.

Im Anschluss so einer Sportwoche interviewte ich aber immer einige Teilnehmer und hörte nur positives. So wurde mein Mut immer größer, bis wir heuer zu dem Entschluss kamen: Wir machen mit! (Sofern wir zu dieser für uns etwas ungünstigen Zeit Urlaub bekommen). Den Urlaub bekamen wir und damit ich im Vorfeld nicht zu sehr nervös war, ließ ich mir von einer der Organisatorinnen auch noch zusichern, dass keiner der Seminarleiter beleidigt wäre, wenn ich gerade bei seinem/ihrem Teil aussetzen würde. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Unser Zelt stellten wir auch auf, damit wir unser Mittagsschläfchen auch immer halten konnten.

Unser Urteil über diese Woche: Es war wirklich sehr anstrengend, aber dafür war es auch sehr lehrreich und ich möchte keinen Teil davon missen. Pauli war auch begeistert. Schon am zweiten Tag schrien unsere Körper in der Früh: „Bleib liegen! Steh nicht auf!“ Aber wir quälten uns auf und fuhren nach Korneuburg, jeden Tag, die ganze Woche.

Am Mittwoch schwächelte ich und saß am Nachmittag bei den Ballspielen nur als Zuschauer am Rand. Ich brauchte einfach eine längere Pause. Ich war auch ganz froh darüber, denn es wurde recht wild gekämpft bei diesen Spielen, als wenn es ums Leben ginge. Ich kam alleine beim Zuschauen ins Schwitzen. Pauli machte bis zum Schluss mit. Tapfer!

Pauli schwächelte am Donnerstag. Da er ja am Vortag wie ein junger Burli bis zum Schluss mitspielte konnte er sich am Donnerstag bei der letzten Lektion nicht einmal mehr drei Hürden merken (einfach erschöpft). Er machte halt ein früheres Ende. Am Freitag war er wieder wie „Phönix aus der Asche“, oder so.

Ich bin sehr stolz, dass ich tatsächlich alles, außer den Ballspielen mitmachen konnte. Wenn der Urlaub nächstes Jahr passt und wir wieder einen Platz ergattern, sind wir auf alle Fälle wieder dabei.

Sehr zu empfehlen! Für alle Altersgruppen, für alle Leistungsklassen und für jeden Ausbildungsstand. Keiner kebbelt, wenn man schwächelt, man trifft auf vollstes Verständnis, auch bei den jüngeren Semestern.

Alle 5 Seminarleiter trainierten uns mit Hirn, Können und Einfühlungsvermögen. Drei kennen wir ja schon länger. Anna und Flo waren „Neuland“ für uns, sie haben hervorragendes geleistet. Und, so wie unsere Gruppe es gerne mag: Jeder der Trainer hat auch eine ordentliche Portion Humor. Die braucht man bei uns aber auch, sonst müsste man manchmal weinen.

Wir waren in einer richtigen Zwergengruppe, wir kannten uns alle und hatten richtig Spaß, auch wenn wir manchmal aus dem letzten Loch pfiffen. Pauli war der Hahn im Korb. Er konnte sich in der Damenrunde auch recht gut behaupten, da er ja nicht unbedingt auf den Mund gefallen ist.

Gabi und Reini waren ja leider in einer anderen Gruppe (Large+Medium), aber man konnte sich recht gut über die Zäune hinweg „animieren“. (ggg) Ilse und Günther waren auch mit von der Partie, aber auch in einer anderen Gruppe (Large). Unsere Zelte haben wir aber wie bei einem Turnier gekoppelt.

Es wurde doch glatt behauptet, ich hätte bei den täglichen Mittagsschläfchen IMMER geschnarcht! Das glaube ich jetzt aber nicht!! Das ist sicher nur üble Nachrede! Oder es war der Pauli. Das kann natürlich auch sein. (Anm. v.P.: das hat die Ilse auch geglaubt, bis sie mich aus Gabis Auto aussteigen sah)

 

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