Agilityseminar mit Sonja Mladek am Ferienhof Kraus in Mähring vom 07.-13.Juli

Endlich war es wieder soweit. Urlaub beim Kraus mit Freunden.
Mit viel Glück wurde doch noch der Bus zum Mieten frei und wir griffen sofort zu. Ich hätte nicht gewusst, wohin mit dem ganzen Zeug, das wir UNBEDINGT mitbrauchten.
Die ganze Fahrt über war schönes Wetter und es ging zügig Richtung Mähring. Gleich nach der Ankunft bezogen wir unser Zimmer, das Hofstüberl, anschließend trafen wir uns mit den anderen, die ja schon eine Woche Seminar hinter sich hatten, auf der Wiese. Bessy lief wieder einmal wie ein Wildschwein herum und wir brachten die Zwerge in Sicherheit. Sie musste wegen ihrer Wildheit so manchen Rüffel der anderen Hunde einstecken, aber das schadet unserem „Besi“ nicht. Bessy hatte riesigen Spaß, trotz ganz, ganz vieler Rüffel.
Gabi hatte gleich eine Hiobsbotschaft für uns: Unser Stammeisgeschäft in Tirschenreuth war neu übernommen worden und das Eis soll nicht mehr so gut sein! Na Super!
Beim Abendessen wurden wieder die Gruppen eingeteilt. Es blieb wie im Vorjahr gleich, nur Alice und Horst tauschten mit Ruth. In jeder Gruppe waren 6 Hunde. Da ich mit Claire keinen ganzen Seminarplatz mehr belegen will, teilen sich in Zukunft Claire und Toni einen Platz. Unsere Jungspunde brauchen auf alle Fälle jeder einen eigenen Seminarplatz.
Sonja hat bei Bessy und Hannah ganze Arbeit geleistet. Mit starkem Durchsetzungsvermögen und großer Nervenstärke hat sie Pauli ein Besseres „mit Bessy“ am Parcours vermittelt. Nun liegt es an Pauli, dieses Miteinander auch zu praktizieren und fleißig mit Bessy zu trainieren.
Mein Hexenkind, das ja ganz gerne das Teufelchen raushängen lässt, ist am Ende der Woche brav beim Start gesessen. Wir sind da ganz schön ins Schwitzen gekommen. Aber Sonja hat es geschafft. Ich hoffe, in Hannahs Köpfchen hat es „klick“ gemacht. Wir werden sehen.
Übrigens – die Hiobsbotschaft erfüllte sich, nur war noch etwas anders geworden, die „Neuübernehmer“ waren auch noch dazu ziemliche Ungustln! Gleich am Montag, nach dem ersten Training, sind Marion, Alfred, Indi, Roxi, Moni, Claire, Toni, Hannah, Bessy, Pauli und ich zum besagten Eisgeschäft hin und wollten einen Test starten. Es blieb beim „wollten“. Denn als Marion mit ihren drei Zwergen und ich mit meinen drei Zwergen ins Lokal traten, teilte uns die „charmante“ Dame hinter der Eistheke sogleich mit, daß man mit so vielen Hunden nicht im Geschäft sitzen dürfe, sondern nur draußen vor der Tür bei den Tischen. Unserer Meinung nach ziemlich großmäulig von ihr, da im ganzen Lokal gerade mal 1Tisch besetzt war. Aber ja, jeder wie er glaubt. Nach einem kurzen „Dann hat es sich für uns erledigt“, drehten wir am Stand um und gingen in ein anderes Eisgeschäft, daß auch am hauptplatz gelegen war und in dieser Woche jeden Tag ein recht gutes Geschäft mit uns machte. Wir wünschen unserem ehemaligen Stammeisgeschäft natürlich viel Glück für die Zukunft und einen möglichst schnellen Bankrott. Vorher sollten sie aber noch in ein Schild für ihre Eingangstür mit der Aufschrift „Nur mit 1Hund“ investieren, denn dann bleiben Leute wie wir gleich von Vornherein fern und bringen unser Geld in hundefreundlichen Lokalen unter die Leute.
Ansonsten war die Woche wieder famos. Bessy konnte endlich wieder schwimmen, sauste wie eine Irre umher und hat schrecklich viel mit dem Köpfchen arbeiten müssen. Claire, Toni und Hannah sausten auch wild herum und kamen voll auf ihre Rechnung. Hannahs Köpfchen hatte diese Woche auch schrecklich viel zu tun und rauchte auch dementsprechend.
Der Höhepunkt aber war, daß Claire, die ansonsten nur bis zum Bauch ins Wasser geht, sich in die Krötenlacke warf, um zu schwimmen (es war aber auch furchtbar heiß) und Hannah wie ein Lemming hinter der „Mutti“ her. Ich warf mich am Ufer in die hohen Brennnesseln (ich merkte erst nachher, daß es Brennnesseln waren am Brennen an den Armen und im Gesicht) und fischte die beiden unwilligen Zwerge mitten in ihrer Schwimmrunde aus dem Tümpel. Die beiden stanken wie eine Jauchengrube und waren mit sich und der Welt höchst zufrieden. Toni rümpfte nur königlich ihr Näschen über die beiden Modermuffelferkel. Nachdem die beiden sich trocken gerannt hatten, gingen wir ins Zimmer und es gab ein Shampoobad für Claire und Hannah. Da waren die beiden Zwerge dann nicht mehr sooo zufrieden mit sich und der Welt.
Alfred hatte in dieser Woche Geburtstag und der wurde mit einer guten Schwarzwälder Kirschtorte, die wir alle für ihn vorbestellt hatten, gefeiert.
Die Woche ging wie immer viel zu schnell vorbei und schon mussten wir wieder nach Hause fahren.
Es war wieder einmalig, mit viel Spaß und lieben Freunden und mit viel Bewegung.
Pauli und mir tut es jetzt schon leid, daß wir 2014 nicht mitfahren können, weil wir ja eventuell Welpen von Hannah haben möchten, sofern wir den richtigen Rüden finden.
Also müssen wir nun 2Jahre von dieser Woche zehren. Seufz.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Startseite